Mai 10 2019

Erfolgsgeschichte auch für Lahrer Alpinisten – Lahrer Zeitung 09.05.2019

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Meilenstein der Vereinsgeschichte: Von 1967 bis 1999 hatte die Sektion die Pitztalhütte gepachtet. Foto: (Foto: Lahrer Zeitung)

 

 

 

 

 

 

 

Seit 2015 gibt es das DAV-Kletterzentrum Lahr

Im Mai 1869 gründete der Tiroler Pfarrer Franz Senn in München den Deutschen Alpenverein. Seine Motivation war „die Menschen ins Gebirge zu bringen und zu zeigen, was man da erleben kann.“

Wenn der Deutsche Alpenverein diese Woche seine Gründung im Jahr 1869 feiert, kann auch die Sektion Lahr auf stolze 113 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Die Sektion hat heute fast 1400 Mitglieder.

Lahr (red/sm). Am 12. Juli 1906 fand im Hotel Krauss in der Schillerstraße 18, dem heutigen Kundengebäude der Sparkasse Offenburg/Ortenau, mit 13 Mitgliedern die Gründungsversammlung statt. Vorsitzender wurde der Rechtsanwalt Eduard Metzger. Er hatte vor allem Kaufmänner, Fabrikanten und Apotheker um sich geschart, aus der Arbeiterschaft waren lediglich drei Drucker vertreten. In die Alpen zu gehen, war damals eben noch eine sehr kostspielige Angelegenheit. Unter den Vorsitzenden Bankdirektor Max Telge (1909 – 40 Mitglieder), Theodor Brauch (1911 – 42), Hermann Stengel (1923 – 50), Kaufmann Richard Schmolck (1928 – 60) entwickelte sich der Verein zunächst nur sehr langsam. In den Kriegsjahren 1914 bis 1918 und 1939 bis 1945 ruhte der Vereinsbetrieb ganz. Die französischen Besatzungsmächte verboten 1945 die Alpenvereinssektion Lahr, aber am 10. Juli 1950 gelang es dem Kaufmann Richard Schmolck, mit 20 Mitgliedern den Verein „wiederzubegründen“. Die weitere Entwicklung lag nun in den Händen der Vorsitzenden Karl Fleig (1953 – 58 Mitglieder), Erich Meister (1962 – 122), Karl Teubner (1967 – 201), Volkmar Meurer (1979 – 411), Rudi Rietz (1991 – 748), Horst Rappenecker (2003 – 826) und Norbert Klein (1991 – 881).

 

Meilensteine in der Vereinsgeschichte sind die Pacht der Pitztalhütte im Jahr 1967 (Pachtende 1999) und der Bau der DAV-Kletteranlage im Lahrer Bürgerpark vor vier Jahren. Begünstigt durch einen Outdoor-Kletterturm und der Möglichkeit, sich heimatnah durch das Klettern an einer künstlichen Kletteranlage auf die Unternehmungen im Gebirge vorzubereiten, wuchs der Verein in den vergangenen Jahren rapide auf 1377 Mitglieder und ist nun der zweitstärkste Verein in Lahr. Wie in den Gründungsjahren des DAV vor 150 Jahren und der Sektion 1906 ist aber die Motivation gleichgeblieben: Die Alpenvereinssektion Lahr will durch ein reichhaltiges Tourenprogramm die Mitglieder in die Berge bringen. Die Lahrer Alpinisten freuen sich über eine wirkungsvolle Förderung junger Menschen in einer Jugend- und einer sehr aktiven Familiengruppe unter den Leitungen von Stefan Rietz und Markus Palinkas, so der Verein. Aber auch über die noch sehr sportliche Seniorengruppe. Matthias Lang organisiert mit sieben weiteren Senioren-Tourenführern im Zwei-Wochen-Turnus anspruchsvolle Wanderungen durch den Schwarzwald und die Vogesen. Tourenreferent Reinhold Fuchs und Ausbildungsreferent Jürgen Schmidt bemühen sich um die Gewinnung und Ausbildung von immer mehr Tourenführern und Fachübungsleitern. Wie in vielen Lahrer Vereinen hegt der Vorsitzende Norbert Klein den Wunsch, mehr Ehrenamtliche zu gewinnen, um die Vereinslast auf mehr Schultern verteilen zu können.

13 Mitglieder hatte der Alpenverein Lahr bei seiner Gründung am 12. Juli 1906. Die Sektion wurde 1950 mit 20 Mitgliedern wiedergegründet. Heute gibt es 1377 Mitglieder. Ansprechpartner ist Norbert Klein, Telefon 07821/2 66 57, E-Mail: norbert-klein-lahr@web.de

 

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Mai 10 2019

150 Jahre: Deutscher Alpenverein feiert Jubiläum

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Der Lahrer Anzeiger hat am 9. Mai 2019 folgenden Bericht veröffentlicht:

Kletterzentrum Deutscher Alpenverein, Rammersweierstra§e 9
Vorsitzender und GeschäŠftsfŸührerin

 

Der Vorsitzende der Sektion in Offenburg, Andreas Schmid, und die Geschäftsführerin, Regina Seckinger, wollen im Kletterzentrum Tradition und Moderne vereinen. ©Stephan Hund

Der Deutsche Alpenverein (DAV) feiert heute seinen 150. Geburtstag. Die regionalen Sektionen Lahr und Offenburg verzeichnen einen Zuwachs an Mitgliedern durch den Bau von Kletteranlagen. Dennoch wollen sie die Wurzel des DAV, das Klettern in der Natur, weiterhin fördern.

Bereits 1869 haben deutsche und österreichische Bergsteiger den Deutschen Alpenverein (DAV) gegründet. Heute feiert er sein 150-jähriges Jubiläum und wuchs zum größten Bergsportverein der Welt sowie zu einem der großen Sport- und Naturschutzverbände.

Mittlerweile hat der Verein im gesamten Bundesgebiet fast 1,3 Millionen Mitglieder und 356 regionale Vereine, sogenannte Sektionen – zwei davon in Lahr und Offenburg. »Wir sind der größte Verein im Ortenaukreis und zählen zu den 50 größten Sektionen«, sagt Regina Seckinger, Geschäftsführerin des Kletterzentrums in Offenburg.

 

Die Sektion wurde 1905 von 20 Offenburgern gegründet. 1927 hatte sie 114, Mitglieder, ausschließlich Männer. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein von der Militärregierung aufgelöst. Erst im Jahr 1956 gab es wieder eine Vereinstätigkeit. Im Jahr 1976 hatte die Sektion 1000 Mitglieder, 1984 waren es 2000. Heute verzeichnet sie mehr als 5900 Vereinsangehörige. Ein Grund für den Zuwachs an Mitgliedern war der Bau des neuen Kletterzentrums in der Rammersweierstraße in Offenburg vor knapp neun Jahren. »Wir bemerkten, dass die Kletteranlage in der Geschwister-Scholl-Straße aufgrund der Nachfrage zu klein war«, erklärt die Geschäftsführerin.

 

Mitgliederzahl steigt

»Wir haben einen wahnsinnigen Boom im Familienbereich. Von Januar bis April 2019 sind 400 Personen dem Verein beigetreten«, sagt Andreas Schmid, Vorsitzender des Offenburger Kletterzentrums. Der Vorsitzende der DAV-Sektion Lahr, Norbert Klein, bestätigt, dass der Sport durch den Bau von Kletteranlagen an Bedeutung gewonnen habe.

Der Verein habe im vergangenen Jahr an der Landesgartenschau mit einer Kletter-Attraktion teilgenommen. Dadurch seien zirka 50 Personen in den Familienbereich der Sektion eingetreten und eine Kinderklettergruppe sei entstanden.

Obwohl mittlerweile einige Leistungssportler im Verein in Offenburg sind, liegt das Hauptaugenmerk der Sektion weiterhin auf dem Breitensport: »Es ist wichtig, dass wir breit aufgestellt sind. Unser Vereinszweck ist das Bergsteigen und das Ausüben alpiner Sportarten«, so Seckinger.

Die Geschäftsführerin hoffe, dass sich der Verein in den kommenden Jahren weiterentwickelt – nicht nur im Klettern sondern auch im Bouldern, das Klettern ohne Absicherung. »Wir sehen darin die Zukunft, weil sich dieser Sport als gute Rehamaßnahme herauskristallisiert und er alleine ausgeübt werden kann, im Gegensatz zum Klettern«, erläutert Seckinger.

Auch wenn die Kletteranlagen immer mehr an Bedeutung gewinnen, möchte der Lahrer Verein die Tradition des Deutschen Alpenvereins bewahren: »Wir haben den Übergang geschafft, nicht nur Kurse am Turm, sondern auch am Felsen anzubieten. Wir wollen die Leute in die Natur bringen«, sagt Norbert Klein. Besonders schön ist für den Lahrer Vorsitzenden, dass der Verein eine aktive Seniorengruppe bestehend aus 60 Personen habe. »Sie treffen sich alle 14 Tage und wandern 25 Kilometer im Schwarzwald und Elsass«, so Klein.

Umwelt beachten

»Der Alpenverein ist ein Verein, der seinen Sport in der Natur betreibt. Ein Bergsteiger war schon immer ein Naturschützer«, erklärt Andreas Schmid. Der Umweltschutz spiele in den Sektionen eine wichtige Rolle. Ein großer Faktor sei die Mobilität: »Unsere Tourenleiter machen sich bei der Planung Gedanken, wie man umweltverträglich anreisen kann – etwa mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder durch Fahrgemeinschaften«, so der Vorsitzende der DAV-Sektion Offenburg. Norbert Klein ergänzt: »Unser Ziel ist, dass die Alpen so erhalten bleiben, wie wir sie kennen und nicht noch mehr Skigebiete entstehen. Dafür setzen wir uns ein.«

Info

Sportliches Angebot

Die Sektion Offenburg des DAV bietet 2019 zirka 400 Touren für ihre Mitglieder an. Darunter fallen zum Beispiel Ski-, Schneeschuh- und Langlauftouren sowie Eisklettern. Außerdem gibt es 30 Ausbildungsangebote und ungefähr 60 Kurse in der Kletterhalle, bei denen die Kletterer ihre Kenntnisse vertiefen oder einen Einsteigerkurs machen können.
Die Sektion Lahr bietet in diesem Jahr rund 70 Touren, unter anderem Ski- und Schneeschuhtouren, sowie 30 Kletterkurse für ihre Mitglieder an. Des Weiteren gibt es vier Ausbildungsveranstaltungen, darunter einen alpinen Basis-Kurs, einen Kurs für Skitouren sowie jeweils einen Fels- und Eiskletterkurs. (bsa)

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Mai 06 2019

Frauenkonditionstour des DAV Sektion Lahr 27.04.2019 – Bericht von Bettina Treptow

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Perfekt gerüstet trotzen acht Damen des DAV Lahr Wind und Wetter und führten am Samstag, 27.04.2019 die alljährliche Konditionstour durch. Start und Ende der rund 40 km langen Strecke war in Zell am Harmersbach. Nach dem Aufstieg entlang dem Naturlehrpfad zum Gipfel des Brandenkopf ging es auf dem Westweg weiter zum Harkhof, mit einer verdienten Einkehr in dessen renovierten und gemütlichen Räumlichkeiten. Über den „durchgehenden Weg“ erreichte die fröhliche Truppe das Kiosk des Löcherbergwasen, welches zu einem kurzen Boxenstopp verführte. So gestärkt waren die verbleibenden Kilometer über die Heidenkirche und den Mühlstein zurück nach Zell am Harmersbach fast schon ein Kinderspiel. Auf der gesamten Strecke boten sich immer wieder herrliche Ausblicke auf die Burg Geroldseck und in die umliegenden Täler. Nach dieser mit Bravour gemeisterten Wanderung freuen sich alle Teilnehmerinnen auf die diesjährigen alpinen Tourenangebote der Sektion Lahr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos:

Die Teilnehmerinnen Brigitte Vieser, Maren Sosnovskiy, Miriam Schiller, Rosemarie Hartmuth, Claudia Stihler, Anna Zehnle, Ruth Böttcher, fotografiert von Wanderleiterin Bettina Treptow

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Feb 19 2019

„Alpiner Grundkurs“ – noch Plätze frei !

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Liebe Bergfreunde und alle die es werden wollen,

es sind beim „Alpinen Grundkurs“ noch Plätze frei. Nehmen Sie die Gelegenheit wahr und genießen sie eine fundierte Ausbildung beim DAV

Anmeldeschluss: 31.03.2019

Leiter: Bernd Vieser – Fachübungsleiter Bergsteigen

Freitag, 17.05.2019

* Alpiner Grundkurs Teil 1 Tour 8/01

Materialkunde

Treffpunkt 19.00 Uhr bei Bernd Vieser

Ottenheimer Straße 9

77963 Schwanau

 

Mittwoch, 29.05. – Sonntag, 02.06.2019

* Alpiner Grundkurs Teil 2 Tour 8/02

Praxis in den Tannheimer Bergen

Stützpunkt: Gimpelhaus

Voraussetzung Teilnahme an Teil 1

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Dez 26 2018

Tourenprogramm 2019 – Vorwort 1. Vorsitzender

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Sehr geehrte Sektionsmitglieder, liebe Bergfreunde,

die Vorstandschaft hat beschlossen, das Jahresprogramm 2019 im digitalen Zeitalter vorrangig auf unserer Homepage www.dav-lahr.de anzubieten. Selbstverständlich wird es auch noch eine geringfügige Druckauflage geben, so dass das Programm bei der Mitgliederversammlung, im Kletterzentrum und bei den Sektionsabenden mitgenommen werden kann. Letztendlich sparen wir dadurch viel Zeit für die aufwändige Verpackung und einige Druck- und Portogebühren, die wir sinnvollerweise für andere wichtige Vereinszwecke einsetzen können.

Sie können das Tourenprogramm für 2019 im PDF-Format mit diesem Link downloaden!

[Die vollständige Version des Vorworts finden Sie im Tourenprogramm]

Ich würde mich freuen, wenn Sie durch Ihre Teilnahme an unserer Mitgliederversammlung, die am Dienstag, 26. März 2019, um 19.00 Uhr, im Gasthaus Dammenmühle stattfindet, Ihr Interesse am Vereinsgeschehen bekunden.
Herzliche Grüße
Norbert Klein, 1. Vorsitzender

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Okt 07 2018

Krönender Abschluss der Ausflugssaison 2018: „Abenteuerpfad Hausach“

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der erste Samstag im Oktober bot traumhaftes Wetter für den letzten Ausflug der Familiengruppe in diesem Jahr. 36 Mitglieder der Familiengruppe machten sich auf den Weg, den „Abenteuerpfad Hausach“ zu entdecken.
Der Weg führte zunächst an einem Bach entlang zu einer kleinen Grillhütte mit Spielplatz. Unterwegs konnten die Kinder den Bach mit Hilfe von Seilen überqueren und an zahlreichen Balancierstationen sich von den Mühen des Aufstieges ablenken lassen.
Nach einer ausgiebigen Stärkung dort sollte ein Höhepunkt nach dem anderen folgen: Ein Gang aus Seilschlaufen, Kletterschlange, Seilklettern am Hang, sogar eine Zapfenschleuder!
So viele Eindrücke kosten Energie. Zeit also für eine weitere Stärkung bei einem Rastplatz mit Baumhaus und Partnerschaukel. Der weitere Pfad führte vorbei an einem Labyrinth aus Weidenästen und einer Weitsprunganlage zur Burgruine Husen, mit herrlicher Aussicht über Hausach und das Kintzigtal.
Und wenn die Hosen noch nicht beim Krabbeln durch ausgehöhlte Baumstämme und einen Dachsbau mit richtigem Tunnelsystem dreckig geworden sind: Das wurde spätestens beim letzten Höhepunkt der Tour, der „Wiesenrutsche“, nachgeholt.
Mit etwa 20 Stationen war es nicht überraschend, dass wir erst nach etwa viereinhalb Stunden den etwa 3 Kilometer langen Rundweg beendeten. Am Ende waren alle zufrieden und mehr oder weniger müde zurück: Die Erwachsenen von einem ausgiebigen Spaziergang in einer schönen Umgebung, die Kinder vom wahrscheinlich längsten Spielplatz der Welt.

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Sep 15 2018

Jugendklettern im Elsass am 15.09.2018

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Sep 07 2018

Ferienprogramm der Gemeinde Schuttertal

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Bereits zum vierten Mal fand im Rahmen des Schuttertäler Ferienprogrammes eine Veranstaltung am Kletterturm statt. Wie bereits in den Jahren zuvor begleiteten die Jugendbeauftragte der Gemeinde und Bürgermeister Gabbert persönlich die Jugendlichen nach Lahr. Schließlich musste ja auch das Gemeindebussle gesteuert werden.

13 Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren waren gekommen, einige davon zum wiederholten Mal. Jürgen und Amelie Singler sowie Juliane Kuner hießen die Gäste willkommen, welche nach einer kurzen Einführung die Gurte anlegten und loskletterten. An insgesamt 4 Routen wurde gleichzeitig geklettert. In diesem Jahr waren sowohl Motivation als auch Ausdauer riesig – es wurde nahezu die gesamte Zeit von 16.00 bis 19.00 Uhr durchgeklettert. Auch am Überhang versuchten sich viele Jugendliche erfolgreich.

Alle Beteiligten waren sich einig – Klettern soll auch im kommenden Jahr wieder ins Ferienprogramm aufgenommen werden.

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Aug 24 2018

3 Tage im Kaisergebirge

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Am 27. Juli startete eine Gruppe von 5 Wandererinnen und Wanderern zusammen mit Juliane Kuner zu 3 Tagen im Kaisergebirge. Die Anfahrt nach Kufstein erfolgte kostengünstig und unkompliziert mit dem Zug. Ein Bus brachte die Truppe vom Bahnhof an den Kaisertalaufstieg und dann ging es zu Fuß weiter.
Über die „Sparchenstiege“ mit ihren knapp 300 Stufen geht es hinein und hinauf ins Kaisertal. Erst seit 2008 ist dieses Tal für die Anwohner mit einem Straßentunnel erreichbar. Für alle anderen gilt – nur zu Fuß geht es weiter. Selbst Fahrräder sind nur für Anwohner oder Mitarbeiter der zahlreichen Gasthäusern und Berghütten nach Sondergenehmigung erlaubt.
Entspechend idyllisch war die Wanderung zum Hans-Berger-Haus, hintem im Talschluss. Bei strahlendem Sonnenschein und entsprechenden Temperaturen war eine Kaffee- und Kuchenrast unterwegs unumgänglich. Das örtliche Angebot musste getestet werden.
Am zweiten Tag stand eine Wanderung auf den Stripsenkopf auf dem Programm. Von dort, sowie von der Terasse des etwas tiefer gelegenen Stripsenjochhauses hat man einen atemberaubenden Blick in die Wände des „Wilden Kaisers“. Dort wurde seit ca. 1860 bis in die 1990er Jahre immer wieder Klettergeschichte geschrieben. Unser Weg führte uns über den Feldalmsattel und etliche Kehren und Höhenmeter hinab ins „Hinterbärenbad“. Dort fand diese Wanderung ihren gebührenden Abschluss.
Nach einer zweiten Übernachtung mit hervorragender Verpflegung auf einer wirklich gastfreundlichen Hütte ging es am 3. Tourtag über den sogenannten „Bettlersteig“ durch Wald und über viele Wasserläufe steil hinauf auf eine idyllische Hochebene zwischen „Zettenkaiser“ und Kaisertal. Über Gamskogel und Brentenjoch erreichte die Gruppe das Weinbergerhaus. Dort fiel die Entscheidung zugunsten einer Einkehr und der Benutzung des sehr nostalgischen Kaiserliftes. So schwebten alle am frühen Nachmittag nach 3 schönen Tagen wieder hinab nach Kufstein.
Die Rückreise erfolgte wieder mit dem Zug. So blieb neben den schönen Wandererinnerungen auch das gute Gefühl, nicht im Stau gesteckt zu haben.

 

 

 

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Aug 01 2018

Grundkurs Eis im Val Ferret / Mont Blanc Gebiet

18.07.18: Anreise und Hüttenaufstieg zur Cabane d´Orny (2.831 m)

Nach Wochen der Planung, Vorfreude und gespannter Erwartung war es endlich soweit. Um 5:45 Uhr klingelte Ulrich bei mir. Wir luden 2 prallvoll gefüllte Rucksäcke in mein Auto und fuhren, aus der Pfalz kommend, zu unserem Treffpunkt nach Lahr. Hier durfte ich dann auch meine weiteren Eiskursteilnehmer Klaus, Dennis, Gerhard und Sabine herzlich begrüßen.

Für den 28-jährigen Dennis sollten die nächsten Tage besonders spannend werden, würde er doch erstmals einen Gletscher betreten und evtl. seine ersten Alpengipfel besteigen können.

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