Apr 03 2014

Winterstimmung bei Schneeschuhwanderung im Alpstein am 01./02. März 2014

Geschrieben von um 22:07 unter Allgemein,Tourenberichte

 

 

 

 

 

Tourenleiter: Hans Petzendorfer

Teilnehmer:   Ruth Böttcher, Gerhard Eisenblätter, Ursula u. Yves Kimmig; Thomas u. Tim Neubauer,  

                     Anne Schwarzwälder,   Christel Uhl,  Sabine Petzendorfer

 

 

Der schneearme Winter in der vergangenen Saison ließ den Tourenleiter bangen, ob die beiden geplanten

Schneeschuhwanderungen stattfinden konnten.

Die im Februar geplante Tour zur Hornisgrinde ging nicht, sodass man auf den Belchen auswich,

wo die Schneehöhe zwar auch nicht ganz üppig war, aber immerhin oben auf dem Gipfel kam doch

etwas Winterstimmung auf.

                

 

 Mit Hans Petzendorfer auf dem Belchen unterwegs am 22. Februar 2014 :

Teilnehmer:  Jürgen Singler, Juliane Kuner, Ruth Böttcher,  Christel Uhl, Birgit Villinger,

                        Ursula Kimmig, Sabine Petzendorfer

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Der Alpstein ist als niederschlagsreiches Gebiet bekannt, aber die großen Schneemengen wie in den Jahren

zuvor waren heuer nicht gemeldet. Nicht zuletzt ein Grund für den Tourenleiter, die Lagerreservierung lange

hinauszuschieben,ob man auch wirklich gehen konnte. Das hatte zur Folge, dass wegen des

Fasentwochenendes die Schwägalp vollbelegt war. Aber in Urnäsch, ohnehin das Ziel der Wanderung,

gab es noch Unterkünfte.

  

                                            

Samstag:  Aufwärts 540 hm , Abwärts 970 hm, ca. 12 km, Gehzeit: 5 Stunden

Schneelage oben: sehr gut, aber die Sonne versteckte sich hinter Wolken, auch der Säntisgipfel

ist nurselten zu sehen.

Geplante Tour: von der Passhöhe  -1276 m – über das „Älpli“ zur  Hochalp (1521 m)

hinunter nach Urnäsch (836 m).

             

 

 

 

 

Von Freitag auf Samstag gab es nochmals Neuschnee. Beim Start am Gasthaus „Passhöhe“ war das Wetter

passabel.Anfangs führte die Route  durch Waldgebiet, dann durch freie Bergflanken im munteren Auf und Ab.

Auf dem „Spicher“ herrschte einigermaßen gute Aussicht, aber die Churfirsten waren trotzdem nicht zu sehen.


              

                                  

                                  

„Abstieg“ Richtung Älpli, kurze Steilrinne, lawinengefährdete Hangtraverse (ca. 35 °),  zum Zeitpunkt der

Querung allerdings kalkulierbar. Der Tourenleiter mahnte dennoch zum konzentrierten Gehen mit Abstand.

                             

                           

Dann folgte an der Südwestflanke (Grasnarbe sichtbar) der Aufstieg zur waldfreien, aussichtsreichen Hochalp,

wo reichlich Schnee lag, ca. 1,30 m. Erhoffte Einkehr nicht möglich, da geschlossen. Nach der MittagsPause

Abstieg Richtung Urnäsch.

Schneelage sicher bis „Egg“ (1000 m Höhe), dann war leider „Schluss mit lustig“ (kein Schnee mehr).

Über durchnässte, matschige Wiesen erfolgte der „Restabstieg“ nach Grünau/Urnäsch..  

 

                    

 

                         

Nach der Zimmerzuteilung in Hotel Taube machten wir uns gegen 19:00 Uhr auf den Weg zum

Gasthaus „Schönau“, im gleichnamigen Weiler, ca. 3 Minuten Autofahrt oberhalb von Urnäsch.

In Schönau ist keine Fasent. Die Wirtin dort ist sehr freundlich und aufgeschlossen,

das Essen ist wunderbar.

Bei der Rückkehr in der „Taube“ kehrten wir noch in der Bar ein, da dort Fasentstimmung herrschte.

Das war nicht  unbedingt geplant, tat aber unserer Stimmung keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.

Es soll ja auch noch lustige DAV-ler geben….

 

 

Sonntag:  Aufwärts 700 hm,   Abwärts  700 hm, 9 km, Gehzeit:  4,5 Stunden

Für den Sonntag war gegen Mittag eine Wetteraufhellung vorausgesagt, am Morgen  standen wir

allerdingsnochim Nebel. Ca. 10 Minuten Autofahrt bis „Lutertannen“ (1027 m), ab dort begann

die Sonntagstour.

Die Schneelage war wieder ganz gut, über Nacht kam nochmal etwas Neuschnee dazu. Zu Beginn

schneite es  auch noch ein wenig, von der Umgebung ist wenig bzw.nicht viel zu sehen,

da der Nebel dicht ist.Das machte es für Hans nicht gerade einfach, die richtige Route zu finden,

aber er ist ja bekannt  für seinen guten Orientierungssinn…

.

                   

                      

Die Schneebeschaffenheit war griffig, kein Pulverschnee, etwas schwer.

Der Aufstieg anfangs durch meist waldfreies Gebiet vorbei an Almen zum Risipass (1459 m) erfolgte moderat,

von dort geht es dann direkt und teilweise recht steil zum Gipfel des „Stockberg“ (1781 m). Bei diesen

Schneeverhältnissen  kamen wir gut voran, bei lockerem Pulverschnee wäre das eine „Schinderei“ gewesen.

                          

                        

Beim Gipfelkreuz kurze Pause, Sicht gleich null, der Nebel ist fast noch dichter geworden.

Der Abstieg gestaltete sich schwieriger, da es unter der Schneedecke etwas vereist war.

Ab dem Risipass lief es sich wieder etwas flotter. Die angekündigte Sonne kam nicht zum Vorschein,

nur der Nebel lichtete sich etwas, sodass wir von der Umgebung mehr wahrnehmen konnten.

Gegen 15:30 Uhr Ankunft am Parkplatz „Lutertannen“,  früher, als der Tourenleiter gedacht hatte.

Vor der Rückfahrt legen wir noch im Gasthaus Passhöhe eine Kaffeepause ein,

erledigen die Sache mit dem Fahrgeld.

                     

Der „Chef“ war mit seiner Gruppe ganz zufrieden, ihm hat es Spaß gemacht, was er von der Gruppe auch hofft.

Ein „Sonntagsspaziergang“ war das an diesem Sonntag auch nicht, aber ein schönes Wintererlebnis an diesen

beiden Tagen allemal, zumal bei uns im Schwarzwald, und erst recht bei uns in Lahr und Umgebung wenig

winterliche Stimmung herrschte.

 

Das Wetter hat eine Einsicht mit uns gehabt, es hätte schlimmer, aber auch besser sein können.

Leider nicht wie in den Vorjahren – von der Sonne verwöhnt.

Das Wichtigste:  Alle sind gesund wieder heimgekommen !

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