Jul 31 2014

Tessin-Wanderung vom 04. bis 06. Juli 2014 – einmal anders

Geschrieben von um 22:35 unter Allgemein,Tourenberichte

  Höhenwege über Lago Maggiore und Luganer See

 

 

 

Besuch von Bellinzona, Höhenweg Monte Tamaro zum Monte Lema, Wanderung über den San Salvatore nach Morcote.

Teilnehmer:      7 Personen

Ruth Böttcher, Birgit Villinger, Sybille Kirsch, Anna Zehnle, Sabine Petzendorfer,

Hartwig Deitermann, Wolfgang Frank

Tourenleiterin:   Brigitte Vieser

Vorweg: Das Wetter hielt für die drei Tage, so wie es in der Voraussage angekündigt wurde.

Den Beitrag schrieb  Birigtte Vieser

Bilder mit Unterschrift: Sabine Petzendorfer

 

1. Tag:  Abfahrt um 06.30 Uhr in Lahr Pendlerparkplatz BAB. Fahrt nach Bellinzona. Die Altstadt von Bellinzona ist im UNESCO-

Weltkulturerbe aufgenommen und ist absolut sehenswert. Auf dem Plan stand die 3-Burgen-Wanderung

(Castelgrande, Castello di Montebello und Castello di Sasso Corbaro). Der Weg führte uns hoch über Bellinzona und geleitete

uns zum Abschluss durch die Altstadt von Bellinzona, wo wir uns noch eine Burg anschauen konnten. Denn dann holte uns der

angekündigte Regen ein.

Leider war das nicht das Ende des Tages, sondern die Fahrt ging weiter nach Rivera, von wo wir die Seilbahn zur

Alpe Foppa nahmen,  um die letzten 350 HM bis zur Capanna Tamaro auf uns zu nehmen. Und dies im Regen, trotzdem

lief es ganz gut.   Die Cap. Tamaro ist eine ganz einfache Hütte, die nächstes Jahr umgebaut werden soll. Wir waren

die einzigen Gäste.  Sogar das Fußballspiel konnten wir in der „guten Stube“ des Hüttenwirts anschauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Castello di  Sasso Corbaro  – Hartwig hält eine kurze „Geschichtsstunde “      

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von da oben hat man einen herrlichen Blick auf Bellinzona – auch der “ Rückweg “ in die Altstadt war sehr interessant ….

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Tolles Stimmungsbild beim Hüttenaufstieg  –                                                                Sehr gast-freundliches Hüttenwirts-Paar

 

 

Der nächste Tag sollte besser werden.  —  2. Tag:

Die Hütte fühlte sich sehr klamm an. Der Hüttenwirt war erst die 2. Woche auf der Hütte. Im Tessin lag so viel Schnee, so dass

die ganze Hütte auf 1860 m im Schnee versunken war und nun die Wände immer noch sehr feucht waren.Ein schöner Höhenweg

verbindet den Monte Tamaro mit dem Monte Lema und ist in beiden Richtungen beeindruckend.

Die gut ausgeschilderten Route führt die Bergwanderer von der Alpe Foppa, wo sich die berühmte Bergkapelle Santa Maria

degli Angeli von Mario Botta befindet, über den Monte Tamaro zum Monte Lema (wo man übernachten könnte). Auf dem

Gratweg bietet sich eines der besten Panoramen in den südlichen Tessiner Bergen: Hoch über dem Luganersee und dem

Lago Maggiore reicht die Gipfelrunde von den schneebedeckten Walliser Viertausendern bis zu den Bergamasker Alpen.

Leider war der Himmel am Morgen sehr von Wolken durchzogen und aufgrund der Höhe hatten wir dadurch nicht immer

diese  angekündigte Weitsicht.   Trotzdem bot sich  immer wieder ein weiter Blick um uns herum.

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor der Capanna Tamaro ( 1867 m )  draußen fühlte man sich gleich viel besser –  

das bessere Wetter trug seinen Teil dazu bei ….

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Höhenweg – mit vielen schönen Aussichten – und teils herrlichen Blumen –

wie hier die Feuerlilie  oder die Azaleen

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Monte Lema wählten wir die Seilbahn für den Abstieg, denn eine schwarze Wolke

hielt den Monte Lema in Schach. Doch unten angekommen, hatte sich die Wolke bereits schon wieder verzogen. Mit dem Bus fuhren

wir zurück zur Talstation Rivera, um mit den Autos nach Lugano in unser Hostel am Bahnhof zu fahren, wo Plätze für uns

reserviert waren.  Die Suche nach dem Hostel gestaltete sich etwas schwierig, wir hatten keinen Stadtplan und auch kein Navi.

Doch Fragen hilft allemal weiter.  Bei schönster Abendsonne genossen wir Pizza mit Blick auf den Luganersee oberhalb der Altstadt,

die wir im Anschluss noch besuchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Das städtische Flair des Südens – kann man auch einmal genießen  …..

 

 

3. Tag:  Die Autos konnten wir bei dem Hostel stehen lassen und sind zu Fuß auf den San Salvatore am Ende der Stadt. Schwüle

begleitete uns auf dem mit vielen Treppen versehenen Wanderweg zum Gipfel mit der Kapelle San Salvatore. Von dort genossen

wir den tollen  Rundblick auf den ganzen See und auch in die Ferne. Die Wanderung verlief über die ganze „Zunge“.

In Carona besuchten wir die schöne alte Kirche mit einer der besten Kopien des „Jüngsten Gerichts“ von Michaelangelo.

Am Ende der „Zunge“ erfolgte der Abstieg wieder über viele Treppenstufen hinunter in das Fischerdörfchen Morcote, von wo wir

mit dem Bus zurück an den Bahnhof in Lugano fuhren.

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemütliches Frühstücksambiente unter Palmen ….

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Weg nach Paradiso – wo der Aufstieg auf den San Salvatore beginnt ….

mit der gleichnamigen Kapelle

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kirche in Carona mit herrlichen Gemälden ….

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

In „Morcote“ blieb noch Zeit und Muse  für einen Cappuccino am See ….  ehe wir in den Bus stiegen

Eine gelungene Mischung aus Wanderung und Besichtigung – mit Schwerpunkt Wandern:

ca. 16 Stunden Gehzeit  und   ca. 2000 hm   kamen in diesen 3 Tagen  zusammen

 

Das Wetter hielt bestens und die Wanderung war toll zu genießen.

Um 16 Uhr traten wir die Heimreise mit den Autos an und kamen gerade noch rechtzeitig in Lahr vor dem Unwetter an.

 

 

 

 

 

Ein Kommentar

Ein Kommentar to “Tessin-Wanderung vom 04. bis 06. Juli 2014 – einmal anders”

  1. Katharina Feldmer sagt:

    Hallo Brigitte und Sabine,
    Schöner Bericht, Schöne Bilder-schade dass wir nicht dabei sein konnten.
    Werden uns die Wanderung für unsere Aktivitäten merken. Bis dann.
    Gruß Katharina

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