Mrz 03 2008

Hoehenwege in den Dolomiten – 18. – 25.08.2007

Geschrieben von um 16:20 unter Seniorengruppe,Tourenberichte

Am 18. August fuhren wir am Morgen um 06.00 Uhr von Lahr über Basel Meran und Bozen nach Colfosco, wo wir uns in der Pension Edelweiß einquartierten.

Wanderführer war Wolfgang Rustemeier, im Gesamten bestand die Gruppe aus 11 Personen.

Der Sonntag war für eine „Einlauftour“ bestimmt. Wir fuhren mit der Seilbahn auf 2000 Meter und gingen über die Ütia Pralongia in Richtung Col di Lana.
Auf dem Rückweg war erkennbar, dass das Wetter nicht halten würde.Tatsächlich fing am Abend der Regnen an. Es regnete die ganze Nacht und den ganzen Vormittag. Am Mittag riss die Wolkendecke etwas auf, in Höhe über 2000 Meter lag Neuschnee. Auf dem Grödner Joch waren es am Nachmittag noch 3 Grad Plus!



Am Dienstag konnten wir am Morgen eine Wanderung rund um Corvara machen, bevor es am Mittag wiederum anfing zu regnen.



Am Mittwoch war das Wetter erkennbar besser. Wir fuhren mit der Seilbahn zum Sela Joch, stiegen auf der anderen Seite wieder hinab ins Sassolungo. Dort trennte sich die Gruppe.Während ein Teil unserer Gruppe den Bergstock umrundete, stieg der Rest über den Klettersteig hoch auf 2900 Meter und landete in 20 cm Neuschnee. Nach dem Abstieg auf der flacheren Seite und einem ausgiebigem Vesper auf der Alm ging es um die Sella Gruppe herum zum Paß zurück.

 

 



Am Donnerstag fuhren wir mit der Seilbahn von Pedraces hoch zur Wallfahrtskappelle Santa Croce. Von dort ging es auf dem Normalweg in Richtung La Varella. Bevor wir das Hochplateau erreichten, mussten wir umkehren, da leider wieder Regen im Anzug war. Wir schafften es gerade noch vor dem Gewitter bis zur Berghütte.

 

 



Am Freitag war dann der erste Tag mit strahlend blauem Himmel. Vom Grödner Joch aus stieg eine Gruppe hoch zur Pisciadu Hütte und dann weiter auf den gleichnamigen Gipfel.
Eine andere Gruppe stieg über den Piscadu Klettersteig zur Hütte hoch. Aufgrund des schönen Wetters und der Urlaubszeit war sowohl auf dem Klettersteig als auch auf dem Normalweg reger Betrieb. Über das lange steinige Mittagstal stiegen wir wieder ab nach Colfosco.
Am Samstag wurden dann zum Abschluss noch Stellungen aus dem Ersten Weltkrieg am Paso Falarego besichtigt.


Am Sonntag nach dem Frühstück wurde bei schönem Wetter die Heimreise angetreten.
Das Essen in der Pension war sehr gut und reichhaltig, die Wirtin und das Personal immer freundlich und hilfsbereit.

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