Dez 24 2020

Neue Corona-Verordnung zum 11.01.2021

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Liebe Sektionsmitglieder,

Bund und Länder haben sich am 08.01.2021 darauf geeinigt, den Lockdown zu verlängern und zu verschärfen.

Die einzelnen Regelungen der neuesten Corona-Verordnung können über  https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/210108_Auf_einen_Blick_Lockdown_Januar_DE.PDF  abgerufen werden.

Für unsere Sektion gilt vor allem folgende Regelung:

„Sport und Bewegung an der frischen Luft ausschließlich alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer weiteren, nicht im selben Haushalt lebenden Person.“

Das bedeutet, dass bis zum 31.01.2021 weiterhin alle Vereinsaktivitäten am Kletterturm und aus unserem Tourenprogramm eingestellt sind.

Wer weiterhin mit Bekannten wandern will, muss sich darauf beschränken nur mit einer Person aus einem anderen Haushalt unter Einhaltung der entsprechenden Abstandsregelungen unterwegs zu sein.

Norbert Klein, 1. Vorsitzender

 

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Dez 10 2020

Die Corona-Krise macht erfinderisch

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Die Alpenvereinssektion Lahr nutzt neue digitale Möglichkeiten, um das Vereinsleben weiter zu gestalten.

Ob im Fernsehen oder in der Zeitung, immer wiedere sind jetzt Online-Konferenzen zu sehen. Damit unser Vereinsleben auf irgendeine Weise weitergeht hat auch bereits unsere Vorstandschaft die neuen technischen Möglichkeiten genutzt und hat eine virtuelle Vorstandsitzung durchgeführt.

Auch unsere Yogagruppe wusste sich zu helfen und hatte Trainingseinheiten mit der Online-Übertragung unserer Yogatrainer ermöglicht. Hiezu ein kleiner Bericht aus der Yoga-Gruppe:

Besser so, wi gar nid

Immer wieder benötigt es Flexibilität in unserem Leben, sei es auf einer Bergtour, weil sich die Verhältnisse oder das Wetter geändert haben oder im Yoga, weil uns die Verordnungen untersagen uns persönlich zu sehen.

Den Kopf in den Sand zu stecken wäre eine Möglichkeit oder aber tief durchatmen und nach Alternativen Ausschau halten wäre die andere. Im Vereins-Yoga haben wir uns für eine Alternative entschieden. Im ersten wie auch im zweiten Lockdown haben wir digital praktiziert, sprich in einer digitalen Online-Begegnung über das Internet.

 

Wie alles, so hat auch dies Vor- und Nachteile.

Als Vorteile möchte ich anführen, dass die Anfahrt zum Seminarraum entfällt, was Zeit einspart und umweltfreundlicher ist, wir dürfen etwas Neues lernen – nämlich sich in digitalen Räumen zu treffen. Und dennoch wünsche ich mir, dass wir uns bald wieder persönlich treffen können, weil gute Begegnungen durch nichts zu ersetzen sind.

Ich will die gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen, die uns auferlegt wird, auch wenn mir bewusst ist, dass einiges von dem, was uns gezeigt wird, auch medialer Rummel ist. Auf der anderen Seite möchte ich sicherstellen, niemanden anzustecken und auch selbst will ich gesund bleiben. Ich denke wir alle dürfen in dieser Zeit dazulernen, zum Beispiel: Mitgefühl zu entwickeln mit den Betroffenen.

„Was kann ich tun?“ frage ich mich gelegentlich.

Ruhig und entspannt bleiben, auch wenn es im Außen gerade turbulent zugeht. Annehmen was ist, da die Meinungen gerade massiv auseinander gehen. Und wahrscheinlich am wichtigsten: mein Immunsystem stärken, durch eine gesunde Ernährung, Spaziergänge in der Natur und natürlich eine Prise Yoga.

Apropos Yoga – … übrigens freuen wir uns im Januar und Februar immer über neue Einsteiger und Einsteigerinnen in unseren Kurs. Yoga-Erfahrene können natürlich das ganze Jahr über sich der Gruppe anschließen. Na wie wär`s? Besser so, wi gar nid.

Martin Bauer

www.yoga-vikasa.de

Teilnehmerstimmen:

„Eine tolle Alternative, mit einem kleinen Einblick in das andere private Umfeld anderer verleiht dem Online-Yoga eine persönliche Note. In meinem Wohnzimmer Yoga zu praktizieren hat mir bisher viel gegeben. Obwohl es ein persönliches Treffen nie ersetzen kann. Ich denke es tut uns allen gut.“

Chris

„Nach anfänglichen Schwächen der Technik klappt es inzwischen gut. Ich nehme rege an den digitalen Übungseinheiten teil, in denen nach kurzem Fremdeln am Beginn inzwischen Vertrautheit und Lebendigkeit „rüber kommt“.

Susanne

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Okt 31 2020

Erneute Einschränkungen für den Vereinsbetrieb ab 02.11.2020

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Liebe Vereinsmitglieder,

die zunehmenden Infizierungen der Corona-Pandemie haben die Bundes- und die Landesregierungen veranlasst ab dem 02.11.2020 und vorläufig beschränkt auf den Monat November wieder weitreichende Einschränkungen einzuführen.

Der Vereinsbetrieb der Alpenereinssektion ist in folgenden Bereichen betroffen:

  • Einstellung der Kletteraktivitäten in unserem Kletterzentrum
  • Einstellung der Tourenaktivitäten, insbesonder der noch im Programm aufgeführten Seniorenwanderungen
  • Einstellung des Yogytrainings

Die Vorstandschaft hat den Beschluss gefasst, dieses Jahr keine Mitgliederversammlung durchzuführen. Auch die Hauptversammlung des DAV ist abgesagt worden. Wichtige Abstimmungen erfolgen Online.

Wir sind davon ausgegangen, dass zu einer Mitgliederversammlung (auch unter Einhaltung strengster Hygieneregeln) viele Mitglieder auf eine Teilnahme verzichtet hätten. Unsere Entscheidung ist uns nich leicht gefallen, da aber die Wahl des 1.  und 2. Vorsitzenden anstanden, wären viele Mitglieder von der demokratischen Beteiligung an diesen Wahlen ausgeschlossen gewesen. So werden wir im nächsten Jahr eine Mitgliederversammlung durchführen, bei der dann Wahlen zu allen Vorstandsämtern stattfinden und bei der dann die beiden Vereinsjahre 2019 und 2020 behandelt werden. Der Vorstandschaft ist es wichtig, dass wir Rechenschaft über beide Jahre ablegen und hoffen dann auf die Entlastung für diese beiden Jahre.

Die Vorstandschaft wünscht allen Mitglieder, gerade in dieser schweren Zeit, alles Gute. Wir hoffen, dass Sie alle gesund bleiben!

Viele Grüße

Norbert Klein

Vorsitzender der Alpenvereinssektion Lahr

 

 

 

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Sep 13 2020

Jugendklettern 12.09.2020

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Auch in Zeiten von Corona kann man kleine Abenteuer erleben. Dafür sorgt nicht zuletzt die Deutsche Bahn. Eigentlich sollte die Ausfahrt an die Gfällfelsen nach Oberried gehen. Ein technischer Defekt führte dazu, dass der Zug nur bis Emmendingen fuhr. Stefan Rietz als Betreuer holte die 3 dann in Emmendingen ab und es ging an den Kandelfels weiter mit dem Auto. Schöne Routen mit einem tollen Tiefblick sorgten am Ende des Tages für zufriedene Jugendliche und dem Betreuer hat es auch gefallen. Unsere Gesamt-CO2-Bilanz: 4 kg/Person.

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Jul 04 2020

Erste Lockerungsmaßnahmen auch für unser Sektionsprogramm

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Werte Vereinsmitglieder,

mittlerweile liegt die 4. Corona-Änderungsverordnung der Landesregierung vor, die wieder weiter Lockerungsmaßnahmen zulässt.

Die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus ist noch lange nicht gebannt. Solange es noch keinen Impfstoff gibt, wird es lediglich zu Lockerungsmaßnahmen kommen.

Auch wenn die 4. Corona-Verordnung es nun zulässt, dass sich bis zu 20 Personen im öffentlichen Raum – unter Beachtung der Abstands- und Hygienevorschriften – versammeln können, soll und muss sich jedes Mitglied selber entscheiden, ob es an den nun wieder angebotenen Touren und Wanderungen teilnehmen will.

Die Vorstandschaft hat beschlossen, dass es ab dem 1. Juli 2020 wieder gemeinsame Wanderungen (hier sind vor allem die Seniorenwanderungen gemeint) mit bis zu 20 Personen geben darf. Auch die ab dem 1. Juli ausgeschriebenen Touren finden jetzt wieder statt. Hierbei gelten aber vor allem die Teilnehmerbeschränkungen aufgrund der verschiedenen Schwierigkeitsgrade dieser Touren. Alle Touren- und Wanderfüher wurden über diesen Vorstandsbeschluss informiert. Sie sind gehalten, auf die Abstands- und Hygieneregeln zu achten und vor allem bei Seniorentouren Anmeldungen entgegen zu nehmen, damit bei diesen die Teilnehmerzahl von 20 nicht überschritten wird. Außerdem sind sie verpflichtet, sich in den jeweiligen Zielländern zu informieren, welche besonderen Sicherheitsregeln die dortige Regierungen beschlossen haben.

Für unsere Kletteranlage gibt es momentan die Lockerungsregelung, dass ebenfalls bis zu 20 Personen am Turm trainieren dürfen. Auch hier gelten besondere Anmeldepflichten. Die Kletterer darf ich bitten, sich auf der eigenen Homepage www.kletterzentrum-lahr.de über diese Regelungen zu informieren und dort auch einzubuchen.

Ich wünsche allen Vereinsmitgliedern, die nun unser Sektionsprogramm annehmen, einen glücklichen Verlauf, kommen Sie bitte wieder alle gesund nachhause zurück !

 

Ihr Norbert Klein, 1. Vorsitzender der DAV-Sektion Lahr

 

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Jun 21 2020

Corona-Update: Die Lage auf den bayerischen Hütten entspannt sich (18.06.2020)

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Es ist ein wichtiger Schritt in Richtung zur Normalität: Nach einem Beschluss des Bayerischen Kabinetts dürfen seit 17. Juni 2020 wieder mehr Gäste gemeinsam an einem Tisch sitzen und auch die Beherbergung größerer Gruppen ist nun gestattet.

Mehr informationen auf der Homepage des Alpenvereins: Link zur Seite des Alpenvereins

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Mrz 15 2020

Absage der Mitgliederversammlung am 24. März 2020

Geschrieben von veröffentlich unter News

Werte Mitglieder der Alpenvereinssektion Lahr,

 

ich bedauere es sehr, Ihnen mitteilen zu müssen, dass sich die Vorstandschaft der Alpenvereinssektion dazu entschieden hat, unsere diesjährige Mitgliederversammlung am 24.03.2020 abzusagen.

 

Die derzeitigen, behördlichen Verbote umfassen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit Teilnehmern über 100 Personen. Vor nur wenigen Tagen umfasste die Obergrenze noch 200 Personen. Mit weiteren Einschränkungen ist höchstwahrscheinlich noch diese Woche zu rechnen.
Aber in erster Linien lag uns bei unserer Entscheidung Ihr persönliches Wohlergehen sehr am Herzen. Wir wollen Sie keinesfalls auch nur dem geringsten Risiko aussetzen!

 

Da ja Neuwahlen u.a. des 1. und 2. Vorsitzenden geplant waren, wird die Mitgliederversammlung zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt, die Mitglieder werden entsprechend informiert.
Die Tourenführer sagen Ihre Touren ab, die beiden Yogakursen und die Kletterkurse im April wurden abgesagt und ab heute ist der Kletterbetrieb im DAV-Kletterzentrum Lahr eingestellt. Wir haben die technische Möglichkeit, das Kletternzentrum zu betreten gesperrt. Vor allem die Kletterer darf ich um Verständnis für diese einschränkende Maßnahme bitten.
Um immer mehr Mitglieder per Mail mit schnellen Informationen erreichen zu können, darf ich Sie bitten, uns Ihre Mailadresse mitzuteilen, sofern Sie dies mit Ihrer Vereinsmeldung noch nicht getan haben. Bitte teilen Sie Ihre Adresse an mitgliederverwaltung@dav-lahr.de mit. Dadurch helfen Sie uns auch erheblich Portokosten zu sparen.

 

Ich hoffe für Ihre Gesundheit, dass Sie nicht infiziert werden und verbleibe

 

mit freundlichen Grüßen

 

Norbert Klein
Weihergarten 17
77933 Lahr
Tel. 07821/26657
mailto: norbert-klein-lahr@web.de
1. Vorsitzender
Alpenvereinssektion Lahr

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Dez 24 2019

Tourenprogramm 2020 online!

Geschrieben von veröffentlich unter News

Hallo liebe Bergfreunde,

ab sofort kann das Tourenprogramm für 2020 heruntergeladen werden!

Zum Download hier klicken.

Es wird nicht per Post verschickt sondern ist nur online verfügbar.

Viel Spaß bei der Tourenauswahl !

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Dez 01 2019

Im Herzen des Wilden Kaisers

Geschrieben von veröffentlich unter Allgemein,News,Tourenberichte

Die Adventszeit hat begonnen und demnächst wir auch das neue Tourenprogramm 2020 wieder veröffentlicht. Vom 16.-19. Juli werde ich die Tour „Alpin unterwegs im Wilden Kaiser“ anbieten, für die ich jetzt schon ein wenig Werbung machen möchte. Details hierzu am Ende des Berichts. Vorab und zur Einstimmung mein Bericht vom „Im Herzen des Wilden Kaisers“, er handelt von vielen persönlichen Bergerlebnissen im Wilden Kaiser von 1984 – 2018. Er wurde dieses Jahr auch im Jubiläumsjahrbuch 100 Jahre PK (Pfälzer Kletterer) veröffentlicht. Viel Spaß beim Lesen und immer gut festhalten….

Blick hoch zur Steinernen Rinne (links davon der Predigtstuhl mit seiner Nordkante. Rechts die Fleischbank)

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Sep 06 2019

Traumtour in der Schweiz – Rund um die Dents-du-Midi 09.-12.08.2019

Geschrieben von veröffentlich unter Allgemein

Bericht von Bettina Treptow

 

Teilnehmer: Ruth Böttcher, Heike Chen, Rosi Hartmuth, Eva Kiehne, Anke Matylis, Bettina Treptow

 

Lieben Dank an Brigitte Vieser, die diese Tour initiiert, organisiert und ermöglicht hat.

Bilder kommen noch!

Tag 1: Champéry – Cabane de Susanfe

 

Am Freitagmorgen um halb sieben brausen wir zu sechst auf zwei Autos verteilt vom Pendlerparkplatz Riegel nach Champéry am Ende des Val d‘Illiez. Bei der Anfahrt am Genfer See vorbei lachen unsere Herzen vor Vorfreude auf die bevorstehenden vier Wandertage. Kurz nach zehn erreichen wir den Wanderparkplatz Grand Paradis, schultern unsere Rucksäcke und beginnen unseren Aufstieg zur Cabane de Susanfe in 2100 m Höhe. Der Weg steigt durch den Wald bis zur Alm von Bonavau, wo man im Refuge de Bonavau einkehren kann. Sehr steile Felshänge überragen am Anfang den Weg, der weiter in einer tiefen Schlucht bis zum Pas d’Encel, entlang der Dent de Bonavau führt. Dieser Felsriegel ist mit Handläufen ausgerüstet, um dessen Durchgang zu erleichtern. Eine Überführung überquert dann den Bach La Saufla und führt zum Kessel von Susanfe, gesperrt im Süden vom Mont Ruan und seinem Hängegletscher und von der Tour Sallière. Etwas höher erreichen wir die Cabane de Susanfe, wo wir zu unserer großen Überraschung am Abend von einem echten Sherpa mit einem traditionellen Gericht aus seiner Heimat bekocht wurden. Fasziniert und mit knurrenden Mägen schauen wir ihm bei der Zubereitung des frischen Nudelteigs und beim Formen der nepalesischen Maultaschen, den Momos, zu. Ach was war dieses Abendessen lecker! Wir erfahren, dass unser Sherpa nicht nur vorzüglich kochen kann, sondern hauptsächlich individuelle Expeditionen im Himalaya Gebirge mit einem eigenen Team organisiert und leitet.

 

 

Tag 2: Cabane de Susanfe – Auberge de Salanfe

 

Im Halbschlaf hören wir Regen, der in der Frühe des zweiten Tags auf das Hüttendach prasselt. Ein kritischer Blick aus dem Fenster bringt Gewissheit. Die 3257 m hohe Haute Cime, der höchste Gipfel der Dents-du-Midi, versteckt sich in den Wolken. Kurze Rücksprache mit der Hüttenwirtin und wir sehen ein, dass es mit dem 360° Panoramablick auf den Genfer See, die Schweizer und französischen Alpen heute nichts werden wird. Statt Besteigung gibt es ein gemütliches Frühstück. Gegen zehn Uhr wird unser geduldiges Warten belohnt. Der Regen hört auf und wir marschieren los. Von der Cabane de Susanfe aus erreichen wir den Höhepunkt des Weges der Tour der Dents-du-Midi, den Col de Susanfe (2494 m), ein breiter wüsten- und mondartiger Einschnitt zwischen der Haute Cime und der Tour Sallière. Von dort aus entdecken wir die grosse Hochebene von Salanfe mit ihrem Stausee, der zwischen den Dents-du-Midi, dem Luisin und der Tour Sallière eingebettet ist. Am Horizont erblicken wir die Walliser Alpen. Eine steife Brise empfängt uns auf dem Pass. Schnell ein paar Fotos und ein wehmütiger Blick auf die nach wie vor wolkenverhangene Haute Cime, bevor wir auf der anderen Flanke des Passes zum Lac de Salanfe absteigen. Ein mit Handläufen ausgerüstetes Felsband führt uns durch eine Felswand. Auch diese Passage meistern wir mit Bravour. Nach dem Lagerbezug in der Auberge de Salanfe bleibt uns bis zum Abendessen noch Zeit für eine Umrundung des Stausees, die mit recht abenteuerlichen Durch- und Überquerungen von Zuflüssen bespickt war.

 

 

Tag 3: Auberge de Salanfe – Auberge de Chindonne

 

Am nächsten Tag steigen wir den Weg zum Col du Jorat (2210 m) auf. Am Pass ist die Sicht auf den Kessel von Salanfe und dem Chablais auf der anderen Seite wunderschön. Und der weiße Berg am Horizont, ist das nicht der Mont Blanc? Vom Col de Jorat geht es zuerst steil nach Mex (1118m) hinunter, nur um danach die verlorenen Höhenmeter bis nach La Chindonne wieder Stück für Stück zurückzuerobern. Im charmanten Örtchen Mex legen wir eine Mittagsrast ein und füllen am Dorfbrunnen unsere Trinkflaschen auf. Dann führt der Weg weiter durch reizende Wälder, bevor wir die Alm Le Fahy (1269 m) und ihre wunderschönen Wasserfälle erreichen. Die letzten Höhenmeter bis zur Auberge Chindonne (1604 m) sind an diesem sehr warmen Sommertag dann doch recht anstrengend und wir freuen uns auf ein kühles Getränk und eine erfrischende Dusche. Als Anke und Heike die Tischtennisplatte in der Auberge entdecken, ist alle Müdigkeit verflogen und die beiden sind nicht mehr zu halten. Es folgen ehrgeizige Ballwechsel unter den Argusaugen der punktezählenden Schiedsrichterin Eva. Den Abend lassen wir nach einem exzellenten Abendessen am Kaminfeuer mit Geschichten, Anekdoten und viel Gelächter ausklingen.

 

 

Tag 4: Zurück nach Champéry

 

Am vierten und letzten Tag holt uns der angekündigte Landregen ein. Schon am Vorabend und in der Nacht jagt eine Schauer die andere. Wir packen uns und unsere Rücksäcke wasserdicht ein und ziehen von Nebel umgeben los. Ab und zu geben die Wolken die Sicht etwas frei und wir erhaschen für Sekundenbruchteile die Landschaft um uns herum. Ansonsten bleiben die Almen, der Jura, die Berge der Haute-Savoie, die Walliser Alpen und die Freiburger Voralpen für uns verborgen. All das ist bei schönem Wetter am Signal de Soi (2054 m) zu sehen. Kurz vor den Seen von Antème ergibt sich die Gelegenheit zum Abstieg nach Champéry, die wir umgehend wahrnehmen. Regenfrei und sogar mit sonnigen Abschnitten erreichen wir am frühen Nachmittag das Tal und unseren Parkplatz Grand Paradis (1055 m).

 

 

Trotz der unvollendeten Wanderung am letzten Tag sind alle einer Meinung. Die Tour der Dents-du-Midi ist ein echtes Highlight!

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