Okt 01 2012

„Alpiner Pfad“ am Feldberg

Geschrieben von um 09:53 unter Familiengruppe

Bericht von Tourenleiter Udo Krischke –

Am Sonntag, 23. September 2012, stand für die Mitglieder der Familiengruppe der „Alpine Pfad“ am Feldberg auf dem Programm. Die oberhalb von Oberried gelegene Erlenbacher Hütte war ein guter Ausgangspunkt für die 40-füßige Familiengruppe (5 Frauen, 5 Jungs, 4 Männer, 3 Hunde), um bei schönem Spätsommerwetter loszumarschieren.

Über den Hüttenwasen gelangten wir zum ungefähren Einstieg des Pfades, der Hüttenwasenhütte. „Ungefähr“ ist der Einstieg deshalb, weil der alpine Pfad seit einigen Jahren aufgegeben wurde und auch keine Beschilderung mehr auf ihn verweist. Also hieß es ausschwärmen; mit Schwarmintelligenz fanden wir den Einstieg dann flott.

                   

Als nach einigen Minuten auch noch ein Warnschild auf Schwindelfreiheit und Trittsicherheit hinwies, wussten wir, dass wir auf dem richtigen Weg waren. Tatsächlich unterscheidet sich der alpine Pfad diesbezüglich von anderen Wanderwegen, wie man sie im Schwarzwald sonst antrifft. Er erfordert den beinahe permanenten Blick auf den Boden, um auf Geröll, Fels und Wurzeln einen sicheren Tritt zu finden, außerdem gab es auch eine kleine Kletterpartie.

 

                   

 

Der am Vortag niedergegangene Regen verwandelte den Pfad teilweise in ein Bächlein, was uns zusätzliche Aufmerksamkeit abverlangte. Insofern vergingen die nächsten zwei Stunden wie im Flug.

 

                             

Zwischendurch eröffnete sich der Blick über das St.-Wilhelmer-Tal auf den Schauinsland, ehe wir vom alpinen Pfad aus- und zum Stübenwasen anstiegen.

Dort waren wir dann auf der „Rennstrecke“ rund um den Feldberg angelangt. An der Wilhelmer Hütte gab´s für Mensch und Hund eine verdiente Stärkung, bevor uns ein Abstecher zur Zastler Hütte und zurück zum Hüttenwasen wieder zum Ausgangspunkt unserer Wanderung führte. Auf diesem letzten Abschnitt zeigte sich dann, wie viel Aufmerksamkeit und Anstrengungen zusätzlicher Höhenmeter manchmal notwendig sind, um eine versprengte Wandergruppe beisammenzuhalten (Es waren nicht die Hunde, die im Gespräch vertieft eine Sonderroute wählten).

 

         

 

Wieder vereinigt, ging´s auf die letzten Kilometer zum Ziel. Dort waren sich alle einig, gemeinsam einen schönen Tag verbracht zu haben.

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Vielen Dank der Familiengruppe an Familie Krischke!

Ein Kommentar

Ein Kommentar to “„Alpiner Pfad“ am Feldberg”

  1. Reinhold sagt:

    Hallo Familie Krischke,

    vielen Dank für die Tourleitung am Sonntag und den fix und fertig geschriebenen/gesendeten Bericht.

    Liebe Grüsse

    Reinhold

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