Feb 26 2013

Emotionen getankt beim Wintererlebnis auf Schneeschuhen

Geschrieben von um 20:30 unter Allgemein,News,Tourenberichte

Die Schneeschuhtour am 16.02.2013 von Menzenschwand zum Herzogenhorn

mit Tourenleiter Hans Petzendorfer wurde wieder zu einem Erlebnis, das Körper und Geist erfreute.

 

Auf dem Herzogenhorn

 

Auf dem Gipfel  des Herzogenhorn: Von links: Tourenleiter Hans Petzendorfer, Ilse Enderle,

Ruth Böttcher, Birgit Villinger, Sabine Petzendorfer, Katharina u. Christian Feldmer, Juliane Kuner und Jürgen Singler;

nicht auf dem Bild:  Otmar Sauer

 

Der 1. Termin am 02. Feb. musste mangels Schnee abgesagt werden.

Dass sich diese Entscheidung als richtig erwies, zeigte sich beim Ausweichtermin am 16. Februar, denn ab Fasnacht schneite es die ganze Woche über.

Wie einst die Trapper in Kanada erwanderten 10 DAV-Mitglieder der Sektion Lahr mit ihren „Schneetellern“ eine  traumhaft schöne Winterlandschaft auf der Sonnenterrasse im Hochschwarzwald.

 

Obwohl die Vorhersage zunächst nur mäßig schönes Wetter ansagte, brach bereits auf der Fahrt in den Südschwarzwald die Sonne durch und begleitete die 10köpfige Gruppe fast den ganzen Tag.

Start war am Loipen- Parkplatz bei Menzenschwand – Hinterdorf. Durch das idyllische und anfangs noch weite Krunkelbachtal zog sich die Spur langsam ansteigend Richtung Herzogenhorn. Die märchenhafte Winteridylle mit ihren skurrilen Schneegebilden ließ das Gehen kurzweilig erscheinen und versetzte die Schneeschuhgeher immer wieder in Erstaunen.

 

Begrüßung und Start beim Parkplatz Menzenschwand-Hinterdorf

 

 

Blick zum Herzogenhorn

 

 

 

Unterwegs im Krunkelbachtal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außer den bereits geübten Schneeschuhläufern gesellten sich auch zwei Neulinge hinzu, die sich keinen besseren Tag hätten aussuchen können, denn die Bedingungen an diesem Samstag waren optimal: Griffiger Schnee, angenehme Wintertemperatur ohne Wind, Sonne. Nur die Länge der Tour mit 5-6 Stunden reiner Gehzeit und 800 hm (mit Gegenanstiegen)  war für einen Einstieg recht mutig.

 

 

Katharina und Christian bei ihrer Premiere: Freude pur

Auch Tourenleiter können mal einsinken …..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Menge an Schnee ist auch im Südschwarzwald nicht allzu oft anzutreffen.  Besonders augenfällig zu beobachten bei der Schutzhütte „Finsterbühl“ auf 1160 m. ü.d.M.

 

Schutzhütte „Finsterbühl“

Otmar beim „Maß nehmen“, eine Stocklänge reicht nicht aus für die Schneehöhe auf dem Dach.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Ostseite des Herzogenhorngipfels „bewunderte“ die Gruppe eine bis zu 6 m dicke Schneewechte, die man weit unterhalb schleunigst passierte. Auf der Bergkuppe des Herzogenhorns (1415 m) angekommen, machte leichter Dunst sich breit, so dass die oft gerühmte Fernsicht auf die Schweizer Alpen an diesem Mittag nicht vorhanden war. Nichts desto trotz konnte in die herrliche Umgebung geschaut  werden wie auf Bernau  oder zum Feldberggipfel mit seinem markanten Turm und dem Bismarckdenkmal.

 

dicke Schneewechte

Blick vom Gipfel „Herzogenhorn“ zum Leistungszentrum und zum Feldberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weniger sportliche Menschen ließen sich vom Tal aus per Pistenbulli zur „Krunkelbachhütte“ kutschieren.

Dies ist nicht die die Welt für  bewegungsfreudige DAV-ler, aber nach einem langen Anstieg war die Gruppe einer Einkehr und Stärkung in der proppenvollen Hütte bzw. im ausgebauten Stall trotz hohen Lärmpegels nicht abgeneigt. Welch ein Kontrast zur stillen Märchenlandschaft vor der Haustür !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei leicht bewölktem Himmel machte sich die Gruppe über das „kleine Spießhorn“, „Riggenbacher Eck“ und „Kaisereck“ auf den Rückweg.  Kurzzeitig einsetzender Graupel- und Schneeschauer, hoher Schnee und dick verschneite Bäume machten die Orientierung nicht gerade einfach, keine Frage, dass der erfahrene Fachübungsleiter seine Teilnehmer wohlbehalten zurück brachte. Mit Blick auf Menzenschwand gelangte die Gruppe am frühen Abend ins „Vorderdorf“ (ca. 900 m).

 

 

 

Auf dem „kleinen Spießhorn“

Kurzer Schneeschauer auf dem Abstieg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zitat aus dem Gäste-Journal des Schwarzwald-Tourismus:

„Wandern mit Schneeschuhen für eine intime Bekanntschaft mit der Landschaft.

Treffender kann so ein erlebnisreicher, schöner Tag nicht beschrieben werden.

 

 

 

 

 

 

Seelbach,  20.02.2013

Bericht und Bilder von  Sabine Petzendorfer

 

 

2 Kommentare

2 Kommentare to “Emotionen getankt beim Wintererlebnis auf Schneeschuhen”

  1. Reinhold Fuchs sagt:

    Hallo Sabine – Hallo Hans,

    beneidenswert kann ich da nur sagen. Ich finde es immer noch schade, dass der zweite Termin bei mir nicht gepasst hat. Dem Bericht nach hattet ihr ja einen richtig tollen Tag – SCHÖN!!!
    Ich glaube euch gern, dass ihr eueren Spaß hattet. Bis zum nächsten Jahr – da bin ich auch wieder dabei!

    Vielen Dank für den tollen Bericht!

    Liebe Grüße

    Reinhold

  2. Christian Feldmer sagt:

    Hallo Sabine und Hans

    Die Bilder haben diesen wunderschönen Tag gut eingefangen; unsere Premiere mit Schneeschuhen hat sehr viel Spaß gemacht!

    Christian und Katharina

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