Jul 20 2014

Schweizer Jura-Höhenweg; 7. – 10. Etappe: Frinviller bis St.Croix

Geschrieben von um 22:42 unter Allgemein,Tourenberichte

 Vom 29.05. – 01.06.2014 in der Westschweiz unterwegs

Text:     Christan Kramberg

Bilder u. Beschreibung :  Sabine Petzendorfer

 

 

 

Freuen sich am Sonntagmorgen auf den 4. Wandertag bis St. Croix

vor der Ferme du Soliat  :  v.l.: Christan Feldmer, Anna Zehnle, Sibylle Kirsch, Katharina Feldmer, Lies Gröneweg,

Ruth Böttcher, Christian Kramberg hinter  Tourenleiterin Brigitte Vieser, Birgit Villinger, Sabine Petzendorfer

 

 

Zwei Männer unter acht Frauen vier Tage auf Wanderung? Geht das? Ja, es geht, wie sich bei der Jura-Wanderung desLahrer Alpenvereines gezeigt hat.

Wanderführerin Brigitte Vieser aus Schwanau hatte zu dem Stamm an Wanderinnen,die seit mehreren Jahren mit ihr auf Tour gehen

(Ruth Böttcher, Birgit Villinger, Sybille Kirsch, Katharina Feldmer, Anna Zehnle, Sabine Petzendorfer und Lies Groeneweg),

einen doppelten Christian dabei: Christian Feldmer, der fast auch schon zum Stammpersonal

bei den Vieserschen Touren zählt, und als Neuling Christian Kramberg. Das Ziel war der Schweizer Jura-Höhenweg.

Nachdem die ersten sechs Etappen schon in den vergangenen Jahren absolviert worden waren, standen nun die Etappen

sieben bis zehn auf dem Programm. Zum ersten Mal ging die Gruppe an vier Tagen auf Wanderung – auch in körperlicher Hinsicht

eine Herausforderung. Brigitte Vieser war am Ende denn auch stolz auf ihre sieben Mitwanderinnen und zwei Mitwanderer,

die die Strecke erfolgreich bewältigen hatten – allen voran die 74-jährige Seniorin der Gruppe, Birgit Villinger.

Hinter ihnen lagen mehr als 90 Kilometer Wanderstrecke, knappe 3700 Höhenmeter wurden bewältigt.

 

                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

             

 

 

 

 

 

 

 

 

In der von Landwirtschaft geprägten Landschaft hat man beim Vesper immer wieder mal Zuschauer ….

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht nur die fantastische Aussicht, auch  diese Knabenkräutern oder  markante Baumgruppen  begeisterten die Wandergruppe ….

 

Die erste Etappe von Frinviller bei Biel nach Chasseral mit seiner charakteristischen und weithin sichtbaren Sendeanlage

war zwar mit 17 Kilometern die kürzeste Etappe, dafür führte sie auf die mit 1609 Meter höchste Erhebung des Berner Jura.

Kurz vor dem höchsten Punkt erwartete die Gruppe ein Dauerregen, ein kalter Wind sorgte für unangenehme Bedingungen.

Die Tage danach sollte das Wetter aber schön bleiben.

 

 

 

        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem Hotel „Chasseral“  mit Dreiseenblick: Bielersee, Lac de Neuchatel, ganz im Hintergrund der Murtensee;

Am Freitagmorgen um 08:00 h ist die „Welt wieder in Ordnung“ :  Die Regenwolken haben sich verzogen und ein

herrlicher Wandertag erwartet uns

 

         

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Duft des weißen Flieders in der Nase läuft es sich  gleich viel  beschwingter …..

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

Die Übernachtung bei „Tete de Ran“  gestaltete sich “ recht komfortabel “ – ehe es auf schönen Pfaden  Richtung

Vues des Alpes geht.

 

 

Rückblick auf den gegangenen Höhenkamm, von dort Abstieg nach „Noiraigue“, dann folgt noch ein steiler Aufstieg

Christian u. Katharina genießen beim Aufstieg zur Ferme den tollen Ausblick

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.…. natürlich auch alle anderen.  Ein viel begangener Auf- und Abstieg.

 

 

Am zweiten Tag ging es über 23 Kilometer zum Tete de Ran – der Neuchateler See immer im Blick –, bevor am dritten Tag

die längste Etappe auf die Frauen und Männer wartete: 27 Kilometer bis Creux-du-Van, wobei noch zum Abschluss ein

steiler Aufstieg zur Ferme Le Soliat wartete, den aber alle ohne Probleme bewältigten. Oben angekommen bot sich ein

eindrucksvoller Blick auf den Felsenkessel – auch Grand Canyon der Schweiz genannt –, das älteste Naturschutzgebiet

des Nachbarlandes. Nach diesem Teilstück war die letzte Etappe nach St. Croix nur noch eine Formsache.

 

 

Fast am Ziel: kurze Pause bei dieser Felsengruppe mit Ausblick auf den Felsenkessel

Die Ferme du Soliat auf ca. 1400 m, unser Domizil von Samstag/Sonntag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem guten Käsefondue in der voll besetzten Stube  genoss man noch einen schönen Sonnenuntergang

 

 

Unser Matrazenlager – Hüttenromantik pur

Nach einer ungemütlichen Nacht folgte eine schöne Morgenstimmung ….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenige Minuten nach der Ferme kommen wir sehr nahe an den Felsenkessel –  sehr beeindruckend – das Ganze  ….

vor allem die super Aussicht da oben –

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Weg nach St. Croix …..

alle Teilnehmer kommen gesund ans Ziel – nach vier kameradschaftlich geprägten Wandertagen mit vielen tollen Eindrücken im Rücksack ….

Ein ganz herzliches DANKE       an die Tourenleiterin Brigitte Vieser !

 

 

 

 

 

 

 

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