Feb 16 2015

Winterzauber im Nordschwarzwald – Schneeschuhgehen als Seelenbalsam

Geschrieben von um 21:57 unter News,Tourenberichte

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Auf dem Weg zur Hornisgrinde am 07. Februar 2015  – Genau zum richtigen Zeitpunkt –

v.l. :Tourenleiter Hans Petzendorfer, Maria Kindle, Klaus Hornschuh, nicht auf dem Bild: Sabine Petzendorfer

 

Eintauchen in die schönste Farbe des Winters –

Bereits die Seelbacher Schwarzwaldvereinler freuten sich am 01. Februar 2015, dass die geplante Schneeschuhwanderung

stattfinden konnte, da es just zu jenem Wochenende reichlich Schnee „hinwarf“, die Schuttertäler hatten es allerdings mit

etwas raueren Bedingungen zu tun.

6 Tage später, just den richtigen Tag erwischt , führte Tourenleiter Hans Petzendorfer eine Gruppe der DAV Sektion Lahr

ebenfalls in den Nordschwarzwald mit einer veränderten und technisch etwas anspruchsvolleren Routenplanung.

Was den Schwarzwaldvereinlern nicht vergönnt war, wurde nun den Alpenvereinlern reichlich beschert: nämlich Wintersonne

pur, was die imposante Schneelandschaft noch herrlicher zur Geltung brachte als eine Woche zuvor.

An beiden Wandertagen lag ca. 1 m Schnee.

 

 

 

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Stimmungsvoller Start am frühen Vormittag am Seibelseckle – mit Schuhkontrolle …..

 

 

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Bild rechts: Spurensuche im Schnee – mit GPS – und Wanderkarte

 

 

Vom Seibelseckle aus ging es bei winterlichen Temperaturen zunächst moderat bergauf Richtung

Kieneck (1085 m), dann zog der Tourenleiter eine große Schleife hinauf zur Hornisgrinde (1163 m).
Dort oben blies zwar ein kräftiger Wind, was allerdings nicht sehr störte, denn die bizarre
Winterlandschaft lenkte die Aufmerksamkeit der Tourengeher auf sich.

 

 

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Weiße Schneefelder glitzerten in der Februarsonne und die überwiegend baumfreie Kuppe der Hornisgrinde bot weite

Panoramablicke über weiße Landschaften. Allerdings lag über der Rheinebene und auch nach Nordwesten eine

Dunst-Nebelschicht,  sodass weitere Fernblicke auf die Alpen nicht möglich waren.

Die sehr verschneiten Aussichtstürme und Windräder im Blick, nahm die Gruppe auf dem Westweg den Abstieg zum

Ski- und Wanderheim „Ochsenstall“ (1036 m)

 

 

 

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Der Aussichtsturm und der Wegweiser wirkten wie mit Zuckerguss überzogen ….

 

 

 

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Viele Wintersportler tummelten sich um  oder  im   „Ochsenstall“

 

 

Die geplante Einkehr dort konnte wegen Überfüllung allerdings nicht stattfinden. Das mitgebrachte Vesper schmeckte auch

vor der Hütte oder im Vorraum.

 

 

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Für den Rückweg nahm die Gruppe eine Zeitlang den bequemen Weg entlang der Langlaufloipe Richtung

„Balzgänger“, ehe der Tourenleiter eine kleine alpine Variante ins Spiel brachte und eine ca. 120 hm hohe,

etwas anspruchsvolle  ( ca. 35 – 40° steile) Flanke nahm.

Dies inspirierte auch noch andere Schneeschuhgänger, dieser Route zu folgen.

 

 

 

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Für diese „Anstrengung“ wurde die Gruppe durch eine Traumlandschaft unter (nun wärmender) badischer Sonne entschädigt,

bei teilweise schönen Ausblicken auf den Skihang und Umgebung beim Seibelseckle ging es nochmal über das Kieneck zurück

zum Ausgangspunkt.

Insgesamt kamen in den 5 Gehstunden ca. 12 km und 400 hm zusammen.
Die ungewohnt kleine Gruppe freute sich über die weiße Pracht und hat diesen herrlichen Wintertag sehr genossen.

 

Bericht und Bilder: H. & S.  Petzendorfer

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