Sep 10 2022

Jugendgruppe im Tälli-Klettersteig

Geschrieben von um 20:25 unter News

Nachdem die Jugendgruppe in den letzten Monaten ausgiebig am Plastik unseres Turms trainiert hatte, freuten sich alle, als es am letzten Wochenende mit Thomas und Holger mal in die richtigen Berge ging.

wechselhaftes Wetter beim Aufstieg

Früh am Samstagmorgen brachen wir Richtung Schweiz auf, sodass die meisten im Auto erstmal den verlorenen Schlaf nachholten. Angekommen in Gadmen am Sustenpass, ließen wir die Seilbahn links liegen und machten uns bei wechselhaftem Wetter an den entspannten Aufstieg zur Tällihütte. Dort angekommen, bezogen wir unser Lager und nach einer kurzen Stärkungspause (so manch einer machte seine erste Rivellaerfahrung) checkten wir das Gelände bei einer kleinen Wanderung mit herrlichem Blick auf den Triftgletscher und Sustenpass aus. Abends genossen wir sehr leckeres (veganes) Menü in der Hütte, wobei ein bisschen Malle-Atmosphäre entstand als der nebenan sitzende Turnverein zu feiern begann.

Nach einem reichhaltigen Frühstück machten wir uns an den Anstieg zum Tälliklettersteig. Das Tempo war bei Teilen der Gruppe sehr ambitioniert, worunter dann auch mal die Wegfindung leiden musste. Durch den darauffolgenden querfeldein Anstieg waren dann aber immerhin alle für den Klettersteig aufgewärmt.

Der Tälliklettersteig, er gilt als ältester Klettersteig der Schweiz, wurde souverän von allen Teilnehmenden gemeistert, da zeigte sich dann doch das regelmäßige Training am Kletterturm. Die Aussicht ließ uns zwischendurch auch mal im Stich und wir kletterten ein bisschen durch die Wolken. Am Gadmerflue auf 2532m angekommen eröffnete sich uns jedoch eine großartige Sicht Richtung Norden und wir vesperten mit Blick auf Melchsee, Tannensee und Engstlensee.

Dass man im Sommer die Berge, die man hochklettert,auch wieder runterlaufen musste, war zwar etwas nervig, aber doch eine sehr gute Gelegenheit, um mal ausgiebig zu plaudern.

An der Hütte gabs dann noch ein Belohnungsbier/Rader/Apfelschorle. Da unserer Fahrer nicht zu Unzeit in Lahr ankommen wollten und wir außerdem die Maximalauslastung der Kabinen testen wollten, sparten wir uns den Abstieg und gondelten gemütlich mit der Tällibahn zurück ins Tal.

Den Gipfelausblick haben sich alle erfolgreich verdient

Nachdem Holgers Auto erfolgreich vollgekrümelt worden war, kamen am Sonntagabend 8 müde aber glückliche Menschen in Lahr an.

„Unser Kletterturm ist schön, die Berge sind schöner!“ können wir jetzt sagen, und auf jeden Fall einen riesen Dank an Holger und Thomas, die das möglich gemacht haben.

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